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Mittwoch, 15. Januar 2014

Spektakuläres Surfvideo aus Sicht einer Drohne

Bei kaum einer Sportart gibt es ein so enges Verhältnis zur Natur wie beim Surfen. Immer wieder ein absoluter Augenschmaus, was unter anderem auch an den exotischen Orten und den stets durchtrainierten Surfern liegt.

Ein völlig neuer und überaus beeindruckender Blickwinkel vom Surfen wurde auf thenextweb.com veröffentlicht. So griff Fotograf Eric Sterman beim Produzieren eines Surfvideos am Spot Banzai Pipeline (Hawaii) nicht etwa auf die gewöhnlichen Kameras zurück, sondern bediente sich an einer GoPro sowie einer Drohne.

Heraus kam ein  phänomenales Video, welches bisher sicherlich einzigartig ist, zumindest was den Einsatz einer Drohne betrifft. Aber seht selbst...

Pipeline Winter 2013 from Eric Sterman on Vimeo.

Montag, 13. August 2012

Netter Trailer zum Start des Billabong Pro Tahiti 2012

Am kommenden Donnerstag startet ein Wettkampf der ganz besonderen Art, nämlich der Billabong Pro Tahiti 2012. Die besten Surfer der Welt werden sich auf der paradiesischen Insel im Süd-Pazifik treffen, um einige der wuchtigsten Wellen weltweit zu rocken.

Vorab hat Billabong ein imponierendes Video zum Event auf den Markt gebracht. Anstatt blauem Himmel, traumhaften Landschaften und stählernen Körpern stellt der Veranstalter vor allem die Tücken und Schwierigkeiten der massiven Wellen dar.

Mal ein etwas anderes Video, das jedoch zeigt, was Surfer eigentlich für eine Leistung vollbringen müssen, um nicht hilflos durchgeschleudert zu werden. Viel Spaß mit dem Video!


Natürlich stellt Billabong, wie auch in den vergangenen Jahren, einen kostenlosen Livestream zur Verfügung. Wer also Mick Fanning, Kelly Slater und Co. etwas genauer auf die Finger schauen möchte, dem wird auf billabongpro.com/tahiti12 weitergeholfen. Es lohnt sich auf alle Fälle mal reinzuschauen. 

Dienstag, 1. März 2011

Surfen für Umme: elementsurf eröffnet eigenes Blog

Im vergangenen Jahr habe ich mich während meines sechsmonatigen Auslandspraktikums im südafrikanischen Durban selbst das erste Mal auf das Surfboard gewagt und die Lust am Surfen entdeckt. Meine erste Erkenntnis war, dass es absolut kein Sport ist, der nach einigen Stunden bereits perfektioniert wird.

Foto: elementsurf.de
Damit der Start für die eigene Surfkarriere ohne große Probleme gelingt, ist es sicherlich ratsam, einen Surfkurs zu machen, um die Basics vom Profi von Anfang an zu lernen. Einer solcher Anbieter, der einen auf den ersten Waschgang möglichst gut vorbereiten soll, ist das elementsurf Surfcamp in Nordspanien.

Um ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, hat eben genau diese Surfer-Truppe vor nicht allzu langer Zeit ein Blog eröffnet und die Aktion "Surfen für Umme" ins Leben gerufen. Damit sollen andere Blogger dazu aufgefordert werden, für die noch sehr junge Internetpräsenz zu werben.

Mit meinem Blog unterstütze ich das elementsurf Surfcamp natürlich, zumal es für alle Blogger neben einem Surfurlaub für zwei Personen auch eine Menge anderer Preise zu gewinnen gibt. Wer also ein Blog hat, sollte sich beim Posten eines Artikels beeilen, denn die Aktion läuft nur noch bis zum 6. März 2011.

Brandneue Informationen über das Surfcamp findet Ihr auch auf der Facebook Seite. Curious wünscht auf alle Fälle einen guten Start in die Blogosphäre.


Freitag, 5. November 2010

Gänsehaut pur: Kollegen verabschieden Andy Irons

Im letzten Beitrag habe ich bereits vom tragischen Tod von Andy Irons berichtet. Aufgrund dieses schrecklichen Ereignisses versammelten sich nun einige der weltbesten Surfer, um Andy und seiner Familie ihren Respekt zu zollen und den 32-Jährigen gebührend zu verabschieden.



Das Video selbst habe ich mir jetzt schon desöfteren angeschaut und bekomme immer wieder Gänsehaut, weil es einerseits sehr traurig und andererseits auch wunderschön ist. Eine sehr schöne Geste der Kollegen, die zeigt, dass der Surfsport aus einer großen Familie besteht.

Mittwoch, 3. November 2010

Surf-Superstar Andy Irons stirbt im Alter von 32 Jahren

Wie aus dem Nichts ereilte mich heute die schreckliche Nachricht, dass Surflegende Andy Irons gestern tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Noch ist nicht klar, was die genaue Ursache war, doch aller Wahrscheinlichkeit nach war das Denguefieber, welches durch Mückenstiche übertragen wird, verantwortlich für den Tod des 32-Jährigen.

Bereits am vergangenen Wochenende musste der Weltmeister von 2002, 2003 und 2004 aus gesundheitlichen Gründen einen Wettkampf in Puerto Rico absagen, woraufhin er sich auf den Rückflug nach Kauai (Hawaii) zu seiner hochschwangeren Ehefrau Lyndie Dupuis machte, um sich dort zu erholen.

Zu Hause kam der 32-Jährige aber nie an, da es ihm bei seinem Zwischenstopp in Dallas bereits so mies ging, dass er nicht weiterfliegen konnte und stattdessen in das Flughafen-Hotel eincheckte. Gestern morgen wurde er vom Personal des Hotels leblos in seinem Bett entdeckt, woraufhin der bestellte Arzt nur noch den Tod festellen konnte.

Sein Sponsor ließ in einer Pressemitteilung folgendes verlauten: "Andy war einer der größten Surfer unserer Zeit. Außerdem war er ein geliebter Sohn, hingebungsvoller Ehemann und kommender Vater. Die Gedanken aller Billabong Mitarbeiter sind während dieser furchtbaren Zeit vor allem bei seiner Frau Lyndie sowie seiner Familie."

Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen und hoffe, dass das Neugeborene gesund zur Welt kommt und ein wenig von der Trauer in der Familie Irons ablenkt. Mit einem Video möchte ich an die besseren Zeiten zurück erinnern.

R.I.P. Andy!



Foto: Andy Irons / Credit: billabong.com

Dienstag, 24. August 2010

Bethany Hamilton: Schön und erfolgreich mit nur einem Arm

Sie ist schön, sie lebt auf Hawaii und sie ist eine begnadete Surferin. Doch ein Schicksalsschlag veränderte das Leben der mittlerweile 19-Jährigen gewaltig. Am 31. Oktober 2003 ging Bethany Hamilton am frühen Morgen wie gewohnt zum Surfen am Tunnels Beach auf Kauai, wo sie auf einem Surfbrett liegend urplötzlich von einem Tigerhai angegriffen wurde, der ihr den linken Arm bis knapp unter die Schulter abriss.

Ebenfalls vor Ort waren auch die Freunde der blonden Amerikanerin, welche der Schwerverletzten zurück an den Strand halfen und mit ihren Leashes kurz nach dem Angriff die Blutungen stoppten und ihr somit das Leben retteten. Bethany wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo zur gleichen Zeit ihr Vater auf eine Knieoperation wartete, die er jedoch aussetzte, um den Operationstisch für seine Tochter frei zu machen.

Bereits drei Wochen nach dem Haiangriff und dem Verlust ihres Armes wagte sich die Surferin erneut auf ihr neues Board, welches etwas breiter und länger als das alte gewesen war, um Gleichgewichtsdefizite, die auf Grund ihres Unfalls entstanden sind, auszugleichen und ihr das Paddeln zu erleichtern.

Nach einigen Trainingseinheiten ließ es sich Bethany Hamilton nicht nehmen, wieder an Contests teilzunehmen. Mittlerweile hat sie das Niveau erreicht, welches sie vor ihrem Unfall hatte. Seit 2008 ist sie ein Vollzeit-Profi und surft bei den ASP World Qualifying Series mit, wo sie im ersten Contest auch gleich einen sehr guten dritten Platz belegte.

Im Jahr 2004 erschien das Buch "Soul Surfer", in welchem die gläubige Christin über ihre Verbindung zu Gott und natürlich ihren tragischen Unfall schreibt. Im Dokumentarfilm "Heart of a Soul Surfer" wird ihre Geschichte ebenfalls ausführlich beschrieben. Im folgenden Video seht Ihr den Trailer zum Film.



Besser als im Fall von Bethany kann man mit einem solchen Schicksalsschlag sicherlich nicht umgehen. Anstatt sich aufzugeben, kämpfte sie sich trotz ihrer Behinderung erneut an die Weltspitze und lebt ihr Leben weiter anstatt wehmütig an die Zeit vor ihrem Unfall zu denken. Wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und was sie durch ihren starken Willen im Nachhinein wieder erreicht hat, macht vielen Menschen Mut.

Sonntag, 11. Juli 2010

Eine tolle WM in Südafrika geht zu Ende

Am Mittwoch stand nicht nur das erste Halbfinale der Niederländer gegen Uruguay an, sondern auch der Geburtstag meines Mitbewohners Tom. Verbinden konnte man beides perfekt mit einem Abendessen beim Mexikaner, der das Spiel live im Fernseher übertrug. Trotz meiner Unterstützung für die Südamerikaner haben die Holländer mal wieder gewonnen und das Finale erreicht.

Einen Tag später war dann für viele das vorgezogene Endspiel der Fußball WM 2010 zwischen den Deutschen und den Spaniern. Vom Büro aus traten sämtliche WhizzKids-Mitarbeiter den schon fast zur Gewohnheit gewordenen Weg zum Stadion an. Dort ließ ich mir dann auch noch mein gesamtes Gesicht inklusive der Nasenlöcher bemalen, bevor es mit Flagge und Trikot ausgestattet ins Stadion ging.

Irgendwie war an diesem Tag die Stimmung nicht so gut, wie ich es mir für ein Halbfinale vorgestellt hatte. Auch meine Aufregung hielt sich diesmal in Grenzen und war nicht vergleichbar mit dem ersten Spiel gegen die Australier, wo ich bereits eine Woche vorher an nichts anderes mehr denken konnte. Für die gedämpfte Stimmung im Stadion hatte ich drei Gründe:

1. Mein Sitzplatz war auf der offenen Seite des Moses-Mabhida-Stadions und obwohl ich in Reihe 25 saß gab es hinter mir keine weiteren Sitzreihen mehr.
2. Die Fankurve der Deutschen war weit entfernt und die meisten Südafrikaner um mich herum unterstützten Spanien.
3. Deutschland spielte einfach schlecht an diesem Abend und hatte kaum Chancen. Zudem war mein Lieblingsspieler Thomas Müller gelbgesperrt.

In der ersten Halbzeit malte ich mir noch aus, wie ich denn am besten nach Johannesburg zum Finale kommen könnte, aber dank Puyol musste ich mir darüber nach zwei Dritteln des Spiels keine Gedanken mehr machen. Spanien hatte verdient gewonnen und ich war zutiefst enttäuscht und fühlte mich ungefähr genauso wie 2006, als ich mit meinen Jungs das Halbfinale auf dem Videowürfel im Frankfurter Stadion anschaute, das die Italiener mit 2:0 gewannen. Immerhin habe ich nicht geweint, sodass mir meine Gesichtsfarbe auch nicht verlaufen konnte.

Meine Bilanz als Deutschland-Fan bei der WM ist auch nicht wirklich positiv: 3 Spiele, 1 Sieg, 2 Niederlagen! Dennoch werden für mich alle drei Begegnungen unvergesslich bleiben und jeder noch so kleine Aufwand, um die Spiele zu sehen, hat sich im Nachhinein mehr als gelohnt. Und würde mich jetzt jemand fragen, ob ich zur WM 2014 nach Brasilien fahren würde, dann müsste ich für die Antwort nicht lange überlegen.

Am Donnerstag bekam ich dann einen Anruf von meinem Studienkollegen Nico aus Kapstadt, der mir eine kostenlose Karte für das Spiel um Platz 3 gegen Uruguay in Port Elizabeth anbot. Nach langen Überlegungen musste ich aber leider absagen, da es keine Flüge mehr gab und ich nicht wieder 28 Stunden im unbequemen Bus verbringen wollte. Außerdem wäre die Tour ziemlich kostspielig gewesen und ein Spiel um Platz 3 ist auch nicht wirklich viel wert. Wenn man schon das Halbfinale erreicht, dann zählt im Nachhinein auch nur der Titel.


Meine Surfkarriere setzte ich dann am Samstag fort, zusammen mit Stefan und Thomas, die sich das erste Mal aufs Brett wagten. Im Vergleich zu ihnen war ich also schon ein alter Hase. Im Gegensatz zu vergangenem Dienstag waren diesmal die Wellen etwas stärker und auch höher, sodass ich es zum ersten Mal schaffte zumindest für fünf Meter von einer Welle getragen zu werden, bevor ich wieder ins Wasser stürzte. Das war bisher auch mein größter Erfolg, der in nächster Zeit aber sicher noch getoppt wird.

Vom Surfoutfit wechselte ich schließlich in mein Deutschland-Fan-Outfit, also mein Trikot, da abends das Spiel um Platz drei gegen Uruguay bevorstand. Anstatt live im Stadion in Port Elizabeth zu sitzen war ich also am Strand beim Public-Viewing. Als ich sah, dass es in PE durchgehend regnete, dachte ich mir nur, dass ich alles richtig gemacht habe mit meiner Entscheidung in Durban zu bleiben und nicht zum Spiel zu fahren. Das Ergebnis freute mich natürlich ebenfalls sehr, auch wenn der dritte Platz, wie bereits erwähnt, nicht wirklich viel wert ist.

Heute steht dann noch das Finale zwischen den Niederlanden und Spanien an, bevor die Weltmeisterschaft schließlich endgültig zu Ende geht. Für mich war der vergangene Monat einfach nur traumhaft schön und er wird durch andere Sportereignisse nur schwer beziehungsweise kaum zu toppen sein. Besonders freue ich mich jetzt aber auf weitere Abenteuer in Südafrika, insbesondere auf den Besuch meines guten Freundes Mattson, mit dem ich vom 31. Juli bis zum 9. August den Süden Südafrikas und vor allem die Garden Route unsicher machen werde.

Donnerstag, 18. März 2010

Surfer nimmt Kamel mit zum Wellenreiten

In der Nähe von Lima nahm der Wellenreiter Domingo Pianezzi ein Alpaka, also eine spezielle Kamelform aus den südamerikanischen Anden, mit auf sein Surfbrett und surfte mit ihm ganze drei Wellen.

In den vergangenen Monaten trainierte der peruanische Surfer das Alpaka namens Pisco, um es dadurch langsam an das Wasser zu gewöhnen und das Gleichgewicht zu verbessern. Bisher hat der 44-Jährige lediglich Hunde ausgebildet, allerdings wollte er mit dem Kamel etwas neues ausprobieren.

Beim Surfen hatte Pisco stets eine Schwimmweste an, um nicht Gefahr zu laufen zu ertrinken. Bei jeder Weile hockte sich das Alpaka vorne auf, bevor es aus Schreck ins kalte Nass des Pazifiks sprang. In der Praxis sah das Ganze wie folgt aus.



Neben Hunden und seinem Kamel nahm Domingo Pianezzi in der Vergangenheit auch schon eine Katze und einen Hamster mit auf sein Board.

Ob es den Tieren allerdings Spaß macht, ist äußerst fraglich.

Freitag, 21. August 2009

September Sessions bei FreshSurf

Ein Studienkollege von mir absolviert momentan ein Praktikum bei einer von einem ehemaligen Kommilitonen gegründeten Surfschule namens FreshSurf, über die ich bereits einen Post bei Curious geschrieben habe. Da die beiden ganz nette Kerle sind, möchte ich Euch folgenden Artikel nicht vorenthalten, den ich gerade eben bei Funsporting veröffentlicht habe.


Surfen im warmen Wasser, Sonne bis zum Abwinken und eine relaxte Atmosphäre sind auf der kanarischen Insel Fuerteventura garantiert. Ein Surftrip der besonderen Art, egal ob für Anfänger oder fortgeschrittene Surfer, für alle haben die Jungs der Surfschule hervorragende Surfspots und die richtigen Tipps am Start.

Die September Sessions bieten neben einem Fahrservice zwischen Flughafen und Surfschule, der Unterkunft im Surfappartementcamp, Surfhostel oder eigenem Appartement auch einen kostenlosen Materialtransport, sofern sich dafür bereits im Vorhinein angemeldet wurde.

An der Surfschool selbst findet außer Samstags jeden Tag ein dreistündiger Theorie- und Praxisunterricht im Wellenreiten statt, der den Besuch einer Shaperwerkstatt, eine geführte Tour entlang der North Shore, ein Video- und Fotocoaching sowie kostenloses Kursmaterial, bestehend aus Surfboard und Neoprenanzug, beinhaltet.

Die Surflounge selbst bietet einen kostenlosen Verleih diverser Sportgeräte an sowie die kostenlose W-Lan-Nutzung mit dem eigenen Laptop. Shoppingtouren, Partytrips und weitere Ausflugsmöglichkeiten kommen bei den Jungs von FreshSurf ebenfalls nicht zu kurz.

Im Mittelpunkt steht jedoch wie immer das Surfen. Unter vielen angebotenen Surfcamps hat das Camp von FreshSurf sein ganz eigenes Charisma. Hier steht eine familiäre Atmosphäre, kleine Surfkursgruppen und ein sehr persönlicher Umgang im Mittelpunkt. Alle leben in einem oder mehreren Apartments gemeinsam und erleben einen Surfurlaub der besonderen Art.

Mehr Informationen über die September Sessions findet Ihr unter www.freshsurf.de/septembersessions.

Viele Grüße an Oli und Tobi nach Fuerteventura.

Jeremy Flores ist Surf-Weltmeister
Surferin Bethany Hamilton im Portrait

Montag, 10. August 2009

Jeremy Flores ist Surf-Weltmeister

Der 20-jährige Franzose Jeremy Flores hat sich in Costa Rica bei den ISA World Surfing Games souverän den Weltmeistertitel gesichert. Er katapultierte seine Mitstreiter Cory López und Ben Bourgeois auf die Plätze zwei und drei.

Rund 40.000 Zuschauer waren beim Spektakel am Strand Playa Hermosa an der Pazifikküste zu Gast, wo insgesamt 250 Surfer aus 36 Ländern am Start waren. Bei den Frauen sicherte sich übrigens die erst 16 Jahre alte Amerikanerin Courtney Conlogue den Titel. Ebenfalls aus den USA erreichte Sage Ericson vor der Französin Pauline Ado Platz zwei.

ASP World Tour kommt nach Frankreich
Surferin Bethany Hamilton im Portrait

Montag, 3. August 2009

ASP World Tour kommt nach Frankreich

Quiksilver Pro France, der siebte Stopp der 2009 ASP World Tour, findet vom 23. September bis 4. Oktober in Frankreich statt. Das einzige französische Event der ASP World Tour ist außerdem der erste von insgesamt drei Europa-Stopps der legendären Tour, die die 45 besten Surfer der Welt zusammenbringt.

Foto: Kelly Slater / Credit: Quiksilver

Die weltbesten Shortboarder, angeführt im aktuellen Ranking von Joel Parkinson, der neunfache Weltmeister Kelly Slater und eine historische Anzahl von insgesamt sieben europäischen Surfern werden in Frankreich erwartet. Vor Ort kämpfen sie in weltklasse Wellen um den Titel. Mit Marlon Lipke ist erstmals auch ein Deutscher bei der Tour vertreten.

Als mobiles Event ist der Quiksilver Pro France darauf ausgelegt, an den besten Spots an der südwestlichen Atlantikküste stattfinden zu können. Sehr kurzfristig läuft der Contest damit in den aktuell besten Wellen, die die Küste zwischen Seignosse, Saint-Jean-de-Luz, Capbreton und Hossegor zu bieten hat.

Mal schauen, wie sich Marlon auf der diesjährigen Tour schlägt. Vielleicht ist er sogar für eine Überraschung gut.

Surferin Bethany Hamilton im Portrait
Longboard: Jennifer Smith ist Weltmeisterin

Freitag, 17. Juli 2009

Longboard: Jennifer Smith ist Weltmeisterin

Die 23-jährige Kalifornierin siegte beim Roxy Jam in Biarritz und sicherte sich zudem ihren zweiten Weltmeister-Titel bei der ASP Women´s World Longboard Tour.

Im Finale, welches Smith vom Anfang bis zum Ende regelrecht dominierte, besiegte sie die zwei Jahre jüngere Außenseiterin Coline Menard aus Frankreich. Bereits im Halbfinale gelangen der Amerikanerin unglaubliche 9,25 Punkte, was zugleich den höchsten Score im gesamten Wettbewerb bedeutete.

Die Weltmeisterin sagte nach ihrem Erfolg Freude strahlend: "Den zweiten Weltmeistertitel zu gewinnen ist wirklich unglaublich. Nach dem Durchgang gegen Chelsea (Williams) wusste ich nicht mehr, wie ich diese Welle genommen habe und diesen Score erreichte. Nach dem Halbfinale war ich deshalb sehr selbstbewusst und ich war mir sicher, dass ich meinen zweiten Titel gewinnen kann."

Die 21-jährige Coline Menard war seit 2007 bereits die zweite Französin nach Justine Dupont, die das Finale zwar erreichte, allerdings ebenfalls an Jennifer Smith scheiterte. "Es ins Finale geschafft zu haben ist wie ein wahrgewordener Traum", so Menard. "Alles war so wie ich es wollte bis auf das Finale, wo mir die richtigen Wellen gefehlt haben, aber Jennifer war dennoch die Beste und verdient den Sieg."

Auf dem dritten Platz landete die eigentliche Favoritin Chelsea Williams, die vor allem im ersten Durchgang eine makellose Leistung zeigte. Zu ihrem Abschneiden: "Ich fand einfach keine guten Wellen und Jennifer schaffte eine 9.25, wo mir klar wurde, dass es hart werden würde, dies zu toppen."

Foto: Jennifer Smith beim Roxy Jam / Copyright: Aquashot

15-jähriger Deutscher gewinnt Windsurf-Weltcup
Surferin Bethany Hamilton im Portrait

Donnerstag, 16. Juli 2009

15-jähriger Deutscher gewinnt Windsurf-Weltcup auf den Kanaren

Mit akrobatischen technisch sauberen Wellenritten und halsbrecherisch hohen Sprüngen bei sechs bis acht Windstärken überzeugte der erst 15-Jährige die Wettkamprichter in den Heats von seiner Leistung.

Philipp Köster besiegte namhafte Wavesailor wie Kevin Mevissen und Josh Angulo, den derzeitigen Ranglistenführer der PWA Wave Serie und Ricardo Campello, den Ex-Freestyle World Champion.

Die finale Men’s Single Elimination war wohl eine der atemberaubendsten Momente in diesem Wettkampf: Es war der beste Wave Heat der jemals gefahren wurde. Philip traf auf Victor Fernandez, den letztjährigen Pozo-Gewinner. Mit seinen unglaublichen doppelten einhändigen Frontloops, one-footed Backloops und schwierigsten Wellenritten gewann er somit Pozo.

Mit seinen 15 Jahren schreibt Philipp Köster nun Geschichte im Windsurfen, denn der wahnsinnig begabte Profiwindsurfer hat nun gezeigt, dass er das Zeug hat, um einer der besten Wave Surfer in der Geschichte zu werden.

Gewisse erste Parallelen zu Robby Naish und Björn Dunkerbeck lassen sich bereits ziehen, die ebenfalls in jungen Jahren die Bühne des Sports mit großen Erfolgen betraten. Kaum zu glauben, dass der mit seinen Eltern auf Gran Canaria lebende Deutsche erst seit fünf Jahren auf dem Surfbrett steht.

Surferin Bethany Hamilton im Portrait
Kelly Slater kommt in die Kinos

Montag, 29. Juni 2009

Kelly Slater kommt in die Kinos

Mit einem atemberaubenden Film namens "Kelly Slater On Cloud Nine" wird der 9-fache Weltmeister im Surfen ab 25.07.2009 in verschiedenen ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen sein. Ob es sich lohnt, diesen Film anzuschauen, könnt Ihr selbst beurteilen, indem Ihr den Trailer anschaut.



Free Online Game: Surfen
Roxy Jam Biarritz 2009: Surf-, Musik- & Kunst-Festival

Donnerstag, 7. Mai 2009

Roxy Jam Biarritz 2009: Surf-, Musik- & Kunst-Festival

Im kommenden Juli feiert der Roxy Jam Biarritz seinen vierten Geburtstag. An seinem einzigartigen Austragungsort hat sich das Event zu einem der weltweit bedeutendsten Treffpunkte des Frauen-Surfens, aber auch als kulturelles Ereignis und Musik-Festival etabliert. Als Veranstaltung, die einen Surf-Contest mit Kunst und Musik verbindet, findet der Roxy Jam Biarritz vom 10. bis 14. Juli vor der bekannten Kulisse, der Villa Belza, statt. Das Gesamtprogramm, das nicht nur Surf-Wettbewerbe sondern auch Kunstausstellungen und viele Konzerte umfasst, steht allen offen, der Eintritt ist frei.

Die weltbesten Longboarderinnen reisen nach Frankreich um an der ASP Ladies’ Longboard World Championship teilzunehmen. 32 weibliche Profi-Surferinnen, darunter 16, die sich bereits 2008 qualifizieren konnten, kämpfen um den Titel des 2009 World Ladies’ Champion. Dabei wird in einem neuen Wettbewerbsformat ab der ersten Runde eliminiert.

Mit den Siegen der Amerikanerin Schuyler McFerran, 2006, dem ihrer Landesschwester Jennifer Smith, 2007 und zu guter Letzt der Hawaiianerin Joy Monahan, im vergangenen Jahr, dominieren auf dem Podium die Surferinnen aus den USA. Eine starke Konkurrenz kommt aber auch aus Australien, Europa und Asien und könnte 2009 die amerikanische Siegesreihe unterbrechen.

Auch eine Kunst-Ausstellung ist Teil des Roxy Jam Biarritz. Zugänglich für die Öffentlichkeit bietet diese, bei der sich in diesem Jahr alles um die Fotografie dreht, Platz für kreativen Austausch.

Die Foto-Künstler teilen ihre Liebe für den Ozean, das Wellenreiten und für die großen Persönlichkeiten dahinter. Auch die Zerbrechlichkeit und die Gefahren der Meere zeigen sich den Besuchern in den Ausstellungen mit den folgenden Titeln:
“Underwater” von Jeff Hornbaker. Der amerikanische Fotograf, der immer wieder eng mit Roxy zusammenarbeitet ist ein Meister darin, die Magie des Ozeans und der Nymphen, die auf seinen Wellen reiten, einzufangen.

Der Roxy Jam Biarritz 2009 endet am 14. Juli, mit einem großen Showdown am Grande Plage. Tandem-Aufführungen, Piroge-Boote, ein Konzert und das traditionelle große Feuerwerk, das jedes Jahr zum Bastille-Tag stattfindet, schließen das einzigartige Event ab.

FreshSurf: Entwicklung eines Surfcamps auf Fuerteventura
Free Online Game: Surfen

Samstag, 4. April 2009

FreshSurf: Entwicklung eines Surfcamps auf Fuerteventura

Heute wird mal wieder ein bisschen Werbung gemacht. Allerdings nicht in eigener Sache, sondern im Auftrag eines Kommilitonen und einen der wohl lockersten Typen, die es auf diesem Planten gibt. Hier lest Ihr den Bericht vom Weltenbummler und Surf-Freak Tobias Stark:

Im Mai 2009 werden wir in El Cotillo (Fuerteventura) eine neue Surfschule mit angeschlossener Surflounge sowie einem Surfcamp in Apartments eröffnen. Wir möchten für surfbegeisterte Gäste eine Surfoase schaffen, in der sie sich in luxuriöser Umgebung von Surfsessions erholen oder sich auf erneute Surfsessions vorbereiten können.

Es ist unser Ziel, unseren Gästen eine unvergleichliche Atmosphäre in einem kleinen Paradies zwischen Meer und Palmen in einer ganz besonderen Art und Weise zu präsentieren. Die Ausstattung, das Design und das Ambiente der Schule sowie der Apartments sind ganz auf die Belange von Surfern zugeschnitten und es werden keine Wünsche offen gelassen.

„Eine Company von und für Surfer“ - darin liegt der Grundgedanke von FreshSurf. Unser Team freut sich darauf unterschiedlichste Menschen und Kulturen beherbergen zu dürfen und sie an der gelebten Leidenschaft für das Wellenreiten partizipieren zu lassen. Auf unserem Blog und späterer Internetseite von FreshSurf werden unsere Ideen, die hinter dem Konzept stehen erläutern und unser Produktsortiment dargestellt.

Ihr habt die Möglichkeit durch eure Ideen und Kommentare an der Entwicklung unseres Projektes mitzuwirken und “live” dabei zu sein. Wir werden viele unserer Entwicklungsschritte und Phasen beschreiben und freuen uns über jeden eurer Kommentare.

Im Augenblick sind wir gerade dabei die Abreise nach Fuerteventura vorzubereiten und arbeiten parallel vor allen Dingen am Marketing. In den nächsten Tagen soll folgende Aktion an den Start gehen: Ein herzliches Willkommen oder wie der Kanario sagt „Hola, que tal?“

Photocredit: freshsurf.de

Erster Surf-Radiosender in Deutschland
Surfen: 13-jährige Surferin überlebt Hai-Angriff

Mittwoch, 18. Februar 2009

Erster Surf-Radiosender in Deutschland

Seit dem 1. Februar 2009 gibt es einen Radiosender, der sich speziell an Surfer und alle Wasserratten richtet.

North Shore Music FM überträgt täglich von 19 bis 23 Uhr. Die Inhalte des Senders sind Rock, Punk, Reggae, Surf und Acoustic Sound mit jeder Menge Infos und News aus der Surfzene.

Für alle Surfer, die den Winter im kalten Deutschland verbringen, ist der Sender die beste Alternative, um sich schon einmal auf den kommenden Sommer vorzubereiten oder vom nächsten Urlaub zu träumen. Klasse Idee auf alle Fälle.

Surfen: 13-jährige Surferin überlebt Hai-Angriff
Surfen: Wellenreiten im Eisbach

Dienstag, 13. Januar 2009

Surfen: 13-jährige Surferin überlebt Hai-Angriff

Vor der tasmanischen Küste hat am vergangenen Sonntag eine 13-Jährige einen Hai-Angriff abgewehrt. Hannah Mighall war mit ihrem 20 Jahre älteren Cousin zum Surfen in der Bucht von Binalong im Norden von Tasmanien unterwegs.

Als beide umher paddelten griff plötzlich ein Hai an und zog die Schülerin zweimal unter Wasser. Immer wieder schlug sie auf den Hai ein, bevor ihr Cousin sie aus den Klauen befreien konnte und auf sein Surfbrett zog.

Ein weiterer Surfer, der die ganze Aktion vom Ufer aus beobachtete verglich die Szene mit einem Filmausschnitt aus „Der weiße Hai“. Für das Happy End sorgte Syb Mundy, der tapfer an der Seite seiner Cousine blieb. Hannah Mighall erholt sich zur Zeit in Hobart im Krankenhaus von ihren schweren Bissverletzungen am Bein.

Den Grund für die stark ansteigende Zahl an Hai-Angriffen sehen Experten in der hohen Überfischung. Im offenen Meer finden die Haie nicht mehr genügend Nahrung, weshalb sie mehr und mehr an die Ufer auf Beutesuche schwimmen.

Porträt: Abenteurer Steve Fossett
FMX: Robbie Maddison mit Weltrekord in Las Vegas
Allgemein: Topverdiener im Sport 2008

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Surfen: Wellenreiten im Eisbach

Von wegen Surfen ist nur am Meer möglich. Den besten Gegenbeweis liefert der Eisbach im Englischen Garten in München, der mittlerweile sogar auf Hawaii bekannt ist und langsam aber sicher an internationalem Kultstatus gewinnt.

Der Bach ist ein schnell fließender und zudem sehr wasserreicher Seitenarm der Isar. Eine Steinstufe an der Austrittsstelle erzeugt ganzjährig eine halbe Meter hohe Welle. Durch den Wasserdruck kann die so genannte „stehende Welle“ sogar bis zu einem Meter hoch werden, was beste Bedingungen zum Surfen schafft.

Drei Probleme stehen jedoch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eisbach:
1. Der Einstieg in die Welle, also der Sprung von der Steinmauer ins Wasser, ist extrem schwer und nichts für blutige Anfänger.
2. Offiziell ist das Baden und das Surfen verboten.
3. Die Welle soll zerstört werden, um Unfälle sowohl beim Surfen als auch beim Baden zu vermeiden.



Der Eisbach war auch einer der beiden Austragungsorte beim Sweet’n Salty Roadtrip von Red Bull, wo sich Team Sweet aus München und Team Salty von der Insel Sylt gegenüber standen. Die erste Hälfte der Tour fand in den stürmischen Wellen auf Deutschlands Urlaubsinsel Nummer eins statt, bevor es danach gen Süden ging und noch in der Nacht der Eisbach gerockt wurde. Den kompletten Artikel über die nächtliche Surfseesion auf der stehenden Welle könnt Ihr hier nachlesen: Sweet’n Salty.