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Freitag, 11. April 2014

Warm-Up aus der Sicht eines NBA-Superstars

Einen kurzen Einblick in die Welt eines NBA-Profis vor dem Tip-Off gaben Anfang des Jahres die Sacramento Kings. Dabei griffen die Basketballstars Derrick Williams, Jason Thompson, Rudy Gay und Stadionsprecher Scott Moak auf die umstrittene Brille Google Glass zurück.

Das Video ist zwar kein wirklicher Brecher. Man kann man es sich aber durchaus mal anschauen und sich zumindest für ein paar Sekunden wie ein richtiger Basketballstar fühlen.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Keifer Sykes dunkt sich zum YouTube-Star

Der amerikanische Student Keifer Sykes wurde nicht wirklich mit einem Gardemaß für einen Basketballer gesegnet. Doch, was dem 1,80 Meter kleinen Spieler der Green Bay Athletics an Körpergröße fehlt, gleicht er durch seine Sprungkraft aus, wie das folgende Video eindrucksvoll beweist.


Mich erinnert der obige Ausschnitt an einen gewissen Spud Webb, der beim Slam Dunk-Contest 1986 seine NBA-Kollegen in den Schatten stellte. Das Kuriose dabei war, dass Webb nochmals 12 Zentimeter kleiner ist als das zur Zeit gefeierte Sprungwunder Keifer Sykes.

Sonntag, 15. Juli 2012

Kyrie Irving: Vor lauter Wut die Hand gebrochen

Seit der vergangenen Saison ist Kyrie Irving das neue Aushängeschild der Cleveland Cavaliers. Die Statistiken des 20-Jährigen in der vergangenen Saison waren so gut, dass der Point Guard zum "Rookie of the Year" gewählt wurde. Ein Start nach Maß.

Auch an Motivation scheint es dem jungen Basketballer nicht zu mangeln. So ließ Irving im Training nach einem Ballverlust seinem Frust freien Lauf, indem er mit der Faust gegen eine Wand schlug. Die Folge: Hand gebrochen!

Wie lange der Spieler der Cavs ausfallen wird, ist noch unbekannt. Immerhin hat Irving bereits eingesehen, dass er in manchen Situationen verantwortungsbewusster mit seinem Körper umgehen muss. Da man ja bekanntlich aus seinen Fehlern lernt, sollte der kuriose Unfall eine einmalige Gelegenheit gewesen sein.

Hier ein paar Zusammenschnitte aus Irving´s Rookie-Saison:


Mittwoch, 4. April 2012

Sportler sind nicht gleich gute Schauspieler

Was ist der Unterschied zwischen Schauspielern und Sportlern? ... Manchmal ist er tatsächlich kaum zu erkennen, doch im folgenden Video ist dies nicht ganz der Fall. Einfach mal anschauen und darüber schmunzeln.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Buzzer Beater: Unglaubliches Herzschlagfinale

Durch einen ehemaligen Studienkollegen bin ich auf ein Basketballvideo aufmerksam geworden, dessen letzte Sekunden nicht spannender hätten sein können. Bevor ich weiter um den heißen Brei rede, gibt es hier das Video.

Sonntag, 26. Februar 2012

Autogramm von Dirk passend zum All Star Weekend

Heute Nacht findet in Orlando das NBA Allstar-Game statt. Mit dabei ist natürlich auch wieder unser deutscher Superstar Dirk Nowitzki, der sein kurzfristiges Tief in der laufenden Saison überwunden hat und seit vier Spielen wieder zu absoluter Höchstform aufläuft.

Über das Allstar-Game an sich will ich eigentlich gar nicht allzu viele Worte verlieren, außer dass es mich jedes Jahr aufs Neue ärgert, dass das Spektakel trotz deutscher Beteiligung nicht im Fernsehen übertragen wird. Natürlich sind die Übertragungsrechte alles andere als günstig, allerdings kommen die Basketballspiele aus den USA sicherlich besser an als langweilige Pokerrunden oder Dartturniere mit betrunkenen Zuschauern im Hintergrund.

Der Grund für meinen heutigen Beitrag ist allerdings ein ganz anderer. Wie die treuen Leser dieses Blogs sicherlich noch wissen, war ich im vergangenen Jahr in Würzburg, um den frischgekürten NBA-Champion Dirk Nowitzki mit 10.000 anderen Basketballfans zu feiern. Im Anschluss an das Event gab es eine Art Fotowettbewerb, bei der man seine visuell festgehaltenen Impressionen vom D-Day einsenden konnte. Die besten 10 sollten schließlich eine Widmung von Dirk auf eben diesem Dokument erhalten.

Als ich schließlich am Donnerstag meinen Briefkasten öffnete, durfte ich das "heilige Autogramm" von Dirk in meinen Händen halten. Zwar ist es bereits mein insgesamt viertes Autogramm von Dirk, allerdings ein ganz besonderes, da es nicht nur eine Widmung enthält, sondern auch aus dem Meisterjahr der Dallas Mavericks ist. Scheinbar wird es langsam Zeit einen Nowitzki-Schrein in meiner Wohnung aufzubauen.

Das "heilige" Autogramm von Dirk.

Vielen Dank nochmals an Markus Michler, der im vergangenen Jahr die Gruppe Für einen Empfang von Dirk Nowitzki auf dem Balkon der Würzburger Residenz gründete und die ganze Aktion damit erst möglich machte.

Und allen NBA-Fans wünsche ich heute Nacht noch ein spannendes Allstar-Game vor dem Livestream.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Basketball: Kevin Love vs. Sumo-Ringer

Soeben bin ich auf ein interessantes Video mit Kevin Love als Hauptdarsteller aufmerksam geworden. Für alle, die Kevin Love nicht kennen, hier eine kurze Beschreibung: NBA-Profi, Rebound-King, All-Star!

In dem besagten Video sollen die Rebound-Qualitäten des Basketballers auf die Probe gestellt werden, denn im Kampf um den vom Korb abprallenden Ball muss sich Love gegen einen Sumo-Ringer behaupten.

Ob der NBA-Spieler auch gegen den massigen Asiaten zum Rebounden kommt, seht Ihr im folgenden Ausschnitt.

Samstag, 26. November 2011

Lockout vorbei - NBA-Saison beginnt an Weihnachten

Nachdem ich soeben den Computer hochgefahren habe und sport1.de öffnete, freute ich mich wie ein kleines Kind, als ich folgende Headline lesen durfte: "Hand drauf: NBA-Saison startet Weihnachten!"

Nach langem Hin und Her zwischen den Klub-Besitzern und den Spielern ist es nun also doch zu einer Einigung gekommen. Dies zumindest verkündete NBA-Boss David Stern nach einer 15-stündigen Verhandlung zwischen den beiden Streithähnen. Der Lockout ist somit Geschichte!

Zwar ist der genaue Zeitpunkt des Saisonbeginns noch nicht hundertprozentig unter Dach und Fach, allerdings deutet alles auf den 25. Dezember hin. Am ersten Spieltag sollen sich dann auch gleich die beiden Finalisten aus der vergangenen Spielzeit gegenüber stehen, nämlich die Dallas Mavericks und die Miami Heat.

Schön, dass Dirk Nowitzki also doch noch die Chance gegeben wird, seinen Titel zu verteidigen. Und ich freue mich auf eine weitere spannende NBA-Saison!

Mittwoch, 9. November 2011

Leere Hallen in der NBA - Lockout hält an

Es ist Anfang November und die ersten Spiele der laufenden NBA-Saison sind bereits absolviert. Überragend trumpfen vor allem die Seattle SuperSonics auf, die bisher jede Begegnung für sich entscheiden konnten.

„Häää, was will der denn?“ werden sich jetzt sicherlich einige fragen.

Zugegeben, der obere Absatz war mehr Wunschdenken als Realität. Mein ehemaliges Lieblingsteam, die Sonics, existieren bereits seit 2008 nicht mehr und die diesjährige NBA-Spielzeit hat noch nicht einmal begonnen, was auf den fortwährenden Lockout zurückzuführen ist.

Wie es zur Zeit in den pompösen Basketballarenen der USA tatsächlich aussieht, zeigt folgendes Video. Ein bisschen Ironie ist auch dabei.



Wann der Lockout zu Ende ist und wieder Bälle auf dem Parkett gedribbelt werden, bleibt weiterhin unklar. Ich hoffe nur, dass die "Big Men" bald wieder durch die Lüfte fliegen, um Dirk Nowitzki somit die Möglichkeit zu geben, seinen Titel zu verteidigen.

Wir haben den Titel der Mavs nun lange genug gefeiert und sind wieder hungrig auf mehr!

Mittwoch, 31. August 2011

Ein paar Worte zum Start der Basketball EM in Litauen

Heute Abend geht sie endlich los, die Basketball Europameisterschaft 2011 in Litauen. Mit dabei sind natürlich auch unsere beiden NBA-Stars Dirk Nowitzki und Chris Kaman. Auch wenn letzterer nie für längere Zeit in Deutschland gelebt hat und auch nicht wirklich der deutschen Sprache mächtig ist, können wir froh sein ihn an Board zu haben.

Ok, ein paar Wörter hat der Center der LA Clippers durchaus drauf, wie folgendes Video beweist:


Dass sich auch unser "German Wunderkind" auf die bevorstehende Europameisterschaft freut, ließ er auf seinem Twitter-Account verlauten:
"First game tonight against israel. 5 games in 6 nights is no joke. Hopefully we will have a good start to the tourney. Go germany."
Dank des gewonnenen NBA-Titels der Dallas Mavericks im Juni und den zahlreichen Titeln, die Dirk Nowitzki seitdem überreicht bekam, ist wieder einmal eine ungemeine Basketball-Euphorie in Deutschland ausgebrochen.

Insbesondere der Hype um den MVP der Finals ist grenzenlos, weshalb für Nowitzki im Rahmen der ESPY Awards gar ein Video in Form einer Parodie mit dem Titel "Dirk Nowitzki´s Academy of Awkward Basketball" produziert wurde, welches ich einfach bombastisch finde und deshalb unbedingt mit Euch teilen muss.


Genug gelobt... Bevor aufgrund unserer beiden NBA-Spieler unsinnigerweise der EM-Titel als oberstes Ziel angepeilt wird, sollten die Erwartungen etwas gedämpft werden. Schließlich ist es der große Wunsch sich für die Olympischen Spiele in London im kommenden Jahr zu qualifizieren, also mindestens Platz sechs zu erreichen.

Der Favorit auf den Titel ist sicherlich Spanien und es wird schwer sein, die Mannschaft um die NBA-Spieler Pau Gasol, Marc Gasol, Rudy Fernandez, Jose Manuel Calderon und Ricky Rubio zu schlagen. Dafür ist das Kollektiv der deutschen Mannschaft einfach zu schwach. Obwohl das Talent unseres Teams enorm ist, fehlt es oftmals an der nötigen Konstanz und Durchschlagskraft, die in einem wichtigen Turnier unabdingbar ist.

Trotzdem freue ich mich auf spannende Spiele bei der diesjährigen EM und bin gespannt, inwiefern es unserem Superstar Dirk Nowitzki gelingt, seine elf Teamkollegen auf den Erfolgsexpress zu positionieren, um den erfolgreichen Weg des Würzburgers gemeinsam fortzusetzen. Mit Chris Kaman steht schließlich ein weiterer Spieler mit enormen Können und Erfahrung bereit.

Und wer weiß, vielleicht gelingt, wie auch schon 1993, die große Überraschung, als Henning Harnisch und Co überraschend den Titel gewannen. Aber wie gesagt, Platz sechs ist das große Ziel und das sollte erst einmal nicht aus dem Auge verloren werden.

Montag, 22. August 2011

Was macht eigentlich ... Dirk Nowitzki?

Am 31. August ist es soweit, denn dann beginnt in Litauen endlich die Basketball Europameisterschaft. Mit dabei ist selbstverständlich auch unsere deutsche Nationalmannschaft um die beiden NBA-Stars Dirk Nowitzki und Chris Kaman.

D-Day in Würzburg
Auch wenn der EM-Titel nicht als primäres Ziel gesehen werden soll, so stehen die Chancen einen der ersten sechs Plätze zu erreichen gar nicht mal so schlecht. Hauptaugenmerk wird selbstverständlich wieder auf einem gewissen Dirk Nowitzki liegen, der in diesem Jahr durch den Gewinn der NBA-Meisterschaft nicht nur in den Basketballolymp aufgestiegen ist, sondern viele weitere Meilensteine erreicht hat.

Hier eine kleine Auswahl:
  • Bill Russell NBA Finals Most Valuable Player Award (MVP der Finals)
  • Auszeichnung zum Best Male Athlete bei den von ESPN organisierten Espy-Awards (als erster Basketballer nach Michael Jordan 1993)
  • Auszeichnung zum Best NBA Player bei den Espy-Awards (als erster Europäer überhaupt)
  • zum 10. Mal in Folge ins All-Star Team berufen
  • Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Würzburg
  • Deutschlands Sportler des Jahres (die Preisverleihung war zwar noch nicht, aber an wen sollte dieser Award in diesem Jahr sonst gehen)

Beim vorletzten Ereignis ließ auch ich es mir nicht nehmen, live dabei zu sein und den vielleicht komplettesten Basketballer der Welt persönlich beim Autokorso und der Megaparty auf dem Vorplatz der Würzburger Residenz mit 10.000 anderen Fans gebührend zu feiern. Ein millionenschwerer und überaus erfolgreicher Basketballer, der auf dem Boden geblieben ist und nicht sympathischer hätte sein können.

Von dem Potenzial, sowohl aus sportlicher Sicht als auch abseits des Courts, weiß natürlich auch Nowitzkis Sponsor Nike. Daher ließ es sich der Sportartikelgigant nicht nehmen, Dirkules in seiner Heimatstadt Würzburg für die "Nike Sportswear Hyperfuse"-Kampagne abzulichten. Dort posierte er lässig wie immer für die neue Herbst-Kollektion.

Nicht, dass ich an dieser Stelle Werbung für Nike machen möchte, aber die Kampagne mit dem Testimonial Dirk Nowitzki ist durchaus gelungen. So sehr sogar, dass ich Euch das Video dazu, welches auch der eigentliche Grund für diesen Blogeintrag ist, nicht vorenthalten möchte. Bitteschön!!!



Ach ja, dass Dirk Nowitzki übrigens auch der Tabellenführer des "N-Score" ist, also der am besten zu vermarkende Spieler der NBA, leuchtet nun sicherlich auch ein. Er selbst äußerte sich zu diesem weiteren Titel, dass er sich nicht als Marke sehe und daraus auch keinen finanziellen Nutzen ziehen möchte.

Einfach sympathisch, unser Dirk!!!

Freitag, 1. Juli 2011

NBA: Lockout ist beschlossene Sache - keine Einigung!

Es hat sich bereits vor einiger Zeit angedeutet, jetzt ist es Gewissheit, denn der Lockout für die kommende NBA-Saison ist unausweichbar. So habe ich es soeben auf nba.com und aufgelöster NBA-Fans auf Twitter vernommen.

NBA-Boss David Stern und die NBPA konnten nach zähen Gesprächen leider keine Einigung finden. Anders als in Europa werden die Arbeitsverhältnisse zwischen den Spielern und Vereinen durch eine Art Tarifvertrag geregelt. Die finanziellen Rahmenbedingungen werden in den USA somit zwischen den Spielergewerkschaften und den Ligen ausgehandelt, welche als Vertretung für die Vereinsbosse agieren.

Die regelmäßigen Gespräche der Spielergewerkschaft NBPA (National Basketball Player´s Association) mit den Liga-Bossen, insbesondere David Stern, drehen sich dabei insbesondere um den Salary Cap (Gehaltsobergrenze) sowie um die Werberechte der Spieler. Und wo Geld im Spiel ist, da gibt es bekanntlich auch eine Menge Streit.

Bereits seit Monaten verhandelten beide Parteien über einen neuen Tarifvertrag, ohne aber eine Einigung zu erzielen, was sich auch in den Worten von Spurs-Spieler und NBPA-Vize-Präsident Matt Bonner widerspiegelt: "We tried to avoid the lockout. Unfortunately, we couldn't reach a deal."

Für die Spieler bedeutet diese "Aussperrung", dass sie ab heute von ihren Vereinen keine Gehälter mehr bekommen. So etwas gab es zuletzt in der Saison 1998/99, dem Rookie-Jahr unseres Superstars Dirk Nowitzki. Für mich persönlich damals eine wunderbare Sache, da der MVP der diesjährigen Finals damals für ein paar Wochen zu seinem Heimatverein zurück kehrte und ich ihn somit noch einmal im Trikot der DJK s.Oliver Würzburg bewundern konnte.

Wann oder ob die kommende NBA-Saison überhaupt angepfiffen wird, steht weiter in den Sternen. Laut NBPA vereinbarten die Streithähne ein Treffen in naher Zukunft. Wir lassen uns also überraschen, was passiert. Vielleicht "muss" ein Dirk Nowitzki gar wieder zurück in die BBL, um sich fit zu halten.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Dirk Nowitzki: 10.000 Würzburger feiern ihren Helden

Gestern war es endlich soweit. Der D-Day stand bevor, denn mit Dirk Nowitzki kehrte der momentan beste Basketballer der Welt und frisch gebackene NBA Champion nach Würzburg zurück, um sich von 10.000 Fans in seiner Heimatstadt gebührend feiern zu lassen.

Dirk Nowitzki bei der Ankunft an der Würzburger Residenz
Als Unterfranke und langjähriger Basketballfan war es natürlich ein Muss an der Feier, die sich über den gesamten Tag zog, teilzunehmen. Da ich leider keine Karten für die auf 13 Uhr angesetzte Pressekonferenz in der s.Oliver Arena hatte, machte ich mich erst ein wenig später auf den Weg, zumal ich mich gegen 16 Uhr mit meinem ehemaligen Studienkollegen Nico treffen wollte. Mit ihm habe ich vor einem Jahr übrigens auch schon die Fußball Nationalmannschaft vor dem WM-Spiel in Port Elizabeth gestalked.

Gegen 16.45 Uhr bekamen wir den Starspieler der Dallas Mavericks erstmals zu Gesicht, als er nach einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Würzburg das Rathaus unter tosendem Beifall und "MVP"-Rufen verließ. Während sich Nowitzki den Weg zu seiner LKW-Ladefläche bahnte, schrieb er geduldig Autogramme und hatte den ein oder anderen Smalltalk mit seinen zahlreich erschienen Fans. Ein Star zum Anfassen sozusagen.

Per LKW ging es, begleitet von lauter Musik und tanzenden Cheerleadern, langsam in Richtung Residenz. Mit dabei waren auch Dirks Schwester Silke, sein Vater Jörg und Sportmoderator Frank Buschmann, die sich im Laufe der Fahrt auch als fleißige Helfer erwiesen, um dem MVP der Finals diverse Gegenstände zum Unterschreiben zu reichen. Unter anderem auch mein Baseballcap.

An der Residenz angekommen warteten bereits mehrere tausend Fans auf ihren Superstar, der vom LKW in ein Cabrio umstieg und sich entlang des Weltkulturerbes ordentlich feiern ließ.


Beim Passieren des Getränkewagens ergriff Nowitzki die Chance, schnappte sich ein Bier und nahm einen Schluck, bevor er es seinem Vater Jörg, dem ehemaligen Handballprofi, in die Hand drückte. Eine sicherlich gute Stärkung für den nun kommenden Aufstieg zum Balkon der Residenz.

Oben angekommen lugte der gebürtige Würzburger zusammen mit seiner Schwester Silke kurz aus dem Fenster, um sich die Massen anzusehen, die sich wegen ihm auf dem Vorplatz versammelt hatten. Anschließend trat er auf den Balkon, was fast schon einem Papstbesuch auf dem Petersplatz in Rom ähnelte, und bedankte sich bei seinen Anhängern.


Wie auch schon bei der Parade in Dallas stimmte Dirk Nowitzki auch diesmal das Lied "We are the champions" an. Seine Sängerqualitäten wurden auch damals schon kritisiert. Im Gegensatz zum Basketballkorb muss der 33-Jährige nicht unbedingt jeden Ton treffen.

Zum Abschluss des D-Day wurden Dirk auf der Hauptbühne, auf der als Rahmenprogramm auch die Chartstürmer Tim Bendzko und Cascada zu sehen waren, noch ein paar teilweise sehr penetrante und private Fragen gestellt. Auch Sticheleien und Fan-Gesänge gegen die Miami Heat und LeBron James stimmte der Moderator von Radio Gong ein ums andere Mal an, wobei sich der Champ jedoch stark zurückhielt. Und genau das ist es auch, was einen Dirk Nowitzki ausmacht: Er gibt die Antwort auf dem Platz!

Nachdem Nowitzki noch ein paar signierte Bälle ins Publikum schoss, verschwand der Held aus Würzburg. Bei einem abschließenden Bier blickten Nico und ich zurück auf einen Tag, der nicht besser hätte sein können. Ein bestens aufgelegter, keineswegs arroganter und mehr als sympathischer Dirk Nowitzki wird sicherlich nicht nur für uns beide unvergesslich bleiben.

Vielen Dank auch nochmals für die Organisation des Events an Radio Gong, ING-DiBa, Silke Nowitzki und Markus Michler, der die Facebook Seite Für einen Empfang von Dirk Nowitzki auf dem Balkon der Würzburger Residenz gründete.

Weitere Impressionen vom Event in Würzburg...



Montag, 13. Juni 2011

NBA Finale 2011 - Das entscheidende sechste Spiel

Es lässt einen einfach nicht los, dieses sechste NBA Finale, durch welches Dirk Nowitzki mit dem Titelgewinn endgültig in den Basketballolymp aufgestiegen ist. Ebenfalls in den Bann gezogen hat mich folgende Zusammenfassung des gestrigen Spiels, bei der nochmals pure Emotionen hervorgerufen werden.

Zurücklehnen, ordentlich aufdrehen und einfach nur genießen!!!


Glückwünsche an die alten Hasen der Dallas Mavericks, den wohlverdienten NBA Champion 2011.


Dank Nowitzki steht eine Region Kopf - Dallas neuer NBA-Champ

Dass sich die Dallas Mavericks in der Nacht von Sonntag auf Montag durch einen 105-95-Sieg in Miami die NBA-Krone auf den Kopf setzten und unser German Wunderkind Dirk Nowitzki zum MVP gekürt wurde, hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt herum gesprochen. Dass der Sieg in und um Dirks Heimatstadt Würzburg aber für solch eine Euphorie sorgte ist einfach nur bombastisch.

Dirk Nowitzki 1999
In und um Würzburg trafen sich für das sechste Finalspiel gegen die teils arrogante Startruppe der Miami Heat um ihre beiden Superstars LeBron Jamens und Dwayne Wade mehr als 1.000 Fans zum Public-Viewing, um ihren Superstar tatkräftig zu unterstützen. Sowohl diverse Kneipen als auch andere Orte wie etwa das Röntgen-Gymnasium, die alte Schule des Basketballers, wurden innerhalb kürzester Zeit zu kleinen Fanmeilen umfunktioniert.

Natürlich ließ auch ich mir als Unterfranke und großer Basketballfan das Ereignis nicht entgehen. So traf ich mich mit einigen Freunden um zwei Uhr morgens, um auf einer Großleinwand via Beamer das Spiel zu verfolgen, mitzufiebern und mit besonders großem Stolz dem Superstar unserer Heimat die Daumen zu drücken.

Als es drei Stunden nach dem Tipp-Off schließlich hell in Deutschland wird ist es Gewissheit: Dirk Nowitzki ist am Höhepunkt seiner Karriere angelagt! Mit beiden Händen reißt er abgekämpft, aber am Ziel seiner Träume angekommen, den lang ersehnten Pokal in die Höhe, im Hintergrund schießen dem Mentor Holger Geschwindner die Tränen in die Augen.


Kurz darauf wird es laut in und um Würzburg, denn die ersten Fangesänge sind in der Öffentlichkeit zu hören und Autokorsos machen sich auf den Weg, um auch den Nicht-Basketballfans unfreiwilig klar zu machen, was soeben geschehen ist. Während dies passiert, mache ich mich müde und überglücklich auf den Weg nach Hause, denn es ist bereits 5.15 Uhr in der Früh.

Dass der beste Basketballer der Welt nun ein Deutscher ist und maßgebend verantwortlich für den ersten Meisterschaftstitel der Mavericks werden viele sicherlich noch nicht so ganz verstehen, vor allem einer nicht – Dirk Nowitzki!

Danke Dirk und herzlichste Glückwünsche aus der Heimat!!!


Mittwoch, 6. April 2011

Dennis Rodman: Eine Basketball-Ikone mit vielen Gesichtern

Nur wenige Basketballer in der NBA waren so polarisierend wie Dennis Rodman. Nicht nur auf dem Platz sorgte der Kanarienvogel ordentlich für Furore, sondern auch privat, als Wrestler, Filmschauspieler oder Buchautor.

Aus sportlicher Sicht war die Karriere des in Trenton (New Jersey) geborenen Basketballers überaus erfolgreich, auch wenn Rodman ausschließlich für die Drecksarbeit in der Abwehr eingesetzt wurde. Doch genau dort fühlte er sich pudelwohl, wie auch seine beeindruckenden Statistiken zeigen.

In 14 Jahren in der besten Basketballliga der Welt gelangen dem Abwehrass mit dem Spitznamen „The Worm“ insgesamt 11.954 Rebounds, was ihm einen Karrieredurchschnitt von mehr als 13 Rebounds pro Spiel verschaffte. In der Saison 1991/92, in der er bei den Detroit Pistons unter Vertrag war, schaffte er es gar auf einen unglaublichen Schnitt von 18,7 Rebounds pro Spiel.

Statistiken von Dennis Rodman / Quelle: nba.com

Kein Wunder also, dass die Teams Schlange standen, um den Basketballer mit den schrillen Haarfarben und kaum übersehbaren Tattoos unter Vertrag zu nehmen. Dass seine harte Arbeit unter den Körben Früchte trug, beweisen auch seine fünf gewonnen Meistertitel. Während er sich 1989 und 1990 über den Titel mit den Detroit Pistons an der Seite von Isiah Thomas und Joe Dumars freuen durfte, war er Mitte der 90er Jahre zudem ein Teil der legendären Chicago Bulls um Michael Jordan und Scottie Pippen, mit denen er von 1996-1998 drei Meisterschaften in Folge feiern durfte.

Obwohl der Bad Boy, der auch für die San Antonio Spurs, Los Angeles Lakers und Dallas Mavericks tätig war, eine Menge Auszeichnungen erhielt, schaffte er es kurioserweise nur zwei Mal in das NBA All Star Team. Seine Beliebtheit hielt sich somit nicht nur bei den Fans, sondern auch den jeweiligen All Star-Trainern stets in Grenzen.

Biografie von Rodman
Auch abseits des Basketballcourts stand Dennis Rodman des Öfteren im Rampenlicht. Aus sportlicher Sicht versuchte er sich zwischen 1997-1999 gar als Wrestler in der WCW. In seinem letzten Match, welches ohne Regeln stattfand, verlor er gegen „Macho Man“ Randy Savage. Ein Comeback im Ring feierte das Ausnahmetalent im Jahr 2008, als er bei "Hulk Hogan´s Celebrity Championship" den Championsgürtel holte.

Es gibt das Sprichwort „Chancen gehen nie verloren! Die man selber nicht nutzt, nutzen andere!“ Scheinbar hat sich Rodman daran orientiert, denn in seinem Leben ließ er nichts aus. Neben privaten Eskapaden, einer Kurz-Ehe mit Carmen Electra, Prügeleien und Drogengeschichten, versuchte sich das Multitalent immer wieder auch als Schauspieler.

So spielte er unter anderem 1997 an der Seite von Jean-Claude Van Damme und Mickey Rourke einen Waffenhändler in „Double Team“. Mehrere weitere Gastrollen, wie zum Beispiel in „Cutaway – Jede Sekunde zählt!“ folgten. Dass sein Leben nicht immer so verlief, wie es sich Rodman wünschte, schrieb er in seiner 1997 veröffentlichen Biografie „Bad as I wanna be“ nieder, wo er gar von Selbstmordgedanken erzählt.

So wie seine sich ständig ändernden Haarfarben ist also auch das Leben eines gewissen Dennis Rodman. Es bleibt also abzuwarten, was sich die Basketballikone als nächstes einfallen lässt. Genügend Content für eine zweite Biografie wäre sicherlich schon wieder vorhanden.

Dienstag, 1. Februar 2011

Dream Team: Basketball vom anderen Stern bei Olympia 1992

Die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona gehören für den Basketballsport sicherlich zu den atemberaubendsten, denn ein Team aus den USA verzauberte mit seiner einzigartigen Spielweise die ganze Welt. Charakterisierend für die Dominanz trug die Mannschft den Namen "Dream Team".

Bis zur Olympiade in Barcelona 1992 war es untersagt, professionelle Sportler an den Wettkämpfen teilnehmen zu lassen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) kippte diese Regelung jedoch kurz zuvor, sodass für die USA nicht mehr nur Spieler aus dem College teilnehmen durften, sondern auch Profis aus der National Basketball Association (NBA).

Blickt man heute zurück auf den Kader des Dream Teams von 1992, so wird deutlich, dass nahezu die gesamte Mannschaft aus heutigen Legenden bestand. Lediglich Christian Laettner, der als einziger College-Spieler nominiert wurde, schaffte nie den endgülitgen Durchbruch in der NBA.

Zu den damaligen Leitwölfen und Superstars der 1980er Jahre zählten unter anderem Magic Johnson und Larry Bird, während zu den jüngeren Stars Charles Barkley, Scottie Pippen und ein gewisser Michael Jordan zählten, wobei Letztgenannter noch immer als bester Basketballer aller Zeiten tituliert wird.

Um das Dream Team zu komplettieren, hier die gesamte Aufstellung der Mannschaft, die von Trainer Chuck Daly betreut wurde:
  • #4 Christian Laettner (Duke University), 
  • #5 David Robinson (San Antonio Spurs), 
  • #6 Patrick Ewing (New York Knicks),
  • #7 Larry Bird (Boston Celtics), 
  • #8 Scottie Pippen (Chicago Bulls), 
  • #9 Michael Jordan (Chicago Bulls), 
  • #10 Clyde Drexler (Portland Trail Blazers), 
  • #11 Karl Malone (Utah Jazz), 
  • #12 John Stockton (Utah Jazz), 
  • #13 Chris Mullin (Golden State Warriors), 
  • #14 Charles Barkley (Phoenix Suns), 
  • #15 Magic Johnson (Los Angeles Lakers).

Nach Belieben spielten die oben genannten Superstars ihre Gegner in Grund und Boden, ohne dabei besonders arrogarant zu wirken. Sie waren auf dem Spielfeld einfach zu beherreschend, um auf sich in irgendeiner anderen Art und Weise präsentieren zu müssen.

Den höchste Sieg fuhren die US-Amerikaner im Halbfinale gegen die Riesen aus Litauen ein, welche mit 51 Punkten vom Platz gefegt wurden. Das spannendste Spiel, falls man überhaupt von spannend sprechen kann, fand schließlich im Finale gegen die Kroaten statt. Diese hatten zwar NBA-Stars wie Drazen Petrovic (New Jersey Nets), Toni Kukoc (Chicago Bulls) und Stojan Vrankovic (Boston Celtics) in ihren Reihen, konnten aber dennoch nichts gegen die Stars aus den USA aussetzen und unterlagen mit 32 Punkten Differenz ebenfalls sehr deutlich.

Erfolgscoach Chuck Daly, der aufgrund des großen Potenzials der Mannschaft einen weniger schweren Job während der Olympiade hatte, beschrieb sein Team nach dem Turnier wie folgt: "It was like Elvis and the Beatles put together. Traveling with the Dream Team was like traveling with 12 rock stars. That´s all I can compare it to."

Das Dream Team war wahrscheinlich die beste Band im Basketball, die jemals auf Tournee ging und wird den meisten Fans sicherlich unvergesslich bleiben, nicht zuletzt weil sie nach ihrem Olympiasieg 1992 für einen enormen Boom des internationalen Basketball gesorgt haben.

Samstag, 22. Januar 2011

NBA: Fan legt sich mit Maskottchen an

Wer kennt nicht die Szene aus dem Film Ace Ventura, als sich Jim Carrey am Ende des Streifens mit dem Maskottchen der Gegner anlegt und es zu einer handfesten Schlägerei kommt (Link).

Ähnliches ist nun beim Basketball-Spiel der Utah Jazz geschehen, bei dem der Bär der Jazz einen Fan der Cleveland Cavaliers anstachelte, indem das Maskottchen ein großes Schild mit der Aufschrift "I´m a loser" vor die Nase des gereizten Cavs-Anhängers platzierte. Dieser ließ sich die Geste nicht wirklich gefallen und konterte.

Lange Rede, kurzer Sinn - hier das Video!

Sonntag, 15. August 2010

Michael Jordan feiert Comeback – allerdings nur auf dem Bildschirm

Noch vor wenigen Tagen hielt der beste Basketballer die Rede für die Aufnahme von Karl Malone und Scottie Pippen in die Hall of Fame, mit denen er 1992 bei Olympia in Barcelona im legendären Dream Team spielte. Nun kehrt der 2003 zurück getretene Superstar auf das Parkett zurück, allerdings nur im Videospiel.

Das Cover des Basketballspiels „NBA 2K11“ ist mit dem ehemaligen Spieler der Chicago Bulls und Washington Wizards geschmückt, was den ein oder anderen Videospielfan sicherlich auf den Geschmack bringt, vielleicht mal wieder ein Basketballspiel zu kaufen an Stelle der bereits langweilig gewordenen Fußball-Simulationen.

Ein tolles Feature ist, dass die Karrierehöhepunkte Jordans in einem bestimmten Spielmodus durchgespielt werden können. Es besteht also die Möglichkeit in die Geschichte der NBA einzugreifen und den Bulls den ein oder anderen Meistertitel aus den 90ern zu versauen, wie zum Beispiel 1996, als das Team um Michael Jordan leider gegen die Seattle SuperSonics den NBA-Titel holte.

Hier gibt´s den Trailer zum Game: 

Freitag, 16. Juli 2010

Jalen Rose stellt seine Lieblingsvideos aus dem Jahr 2009 vor

Beim Durchforsten des Internets bin ich gerade auf eine nette Webseite gestoßen, auf der Jalen Rose seine fünf Lieblingsvideos aus dem Jahr 2009 vorstellt. Zur Information: Jalen Rose spielte elf Jahre in der NBA, wo er unter anderem für die Denver Nuggets und Indiana Pacers auflief.

Natürlich will ich Euch die fünf Videos nicht vorenthalten, allerdings sind es nur vier, da eines nicht mehr bei youtube verfügbar war. Viel Spaß damit!

1. Platz: Trick Shot Mastery



2. Platz: Vijay Singh - Hole in One



3. Platz: Hardest Hitting 6 Year Old



4. Platz: Women’s Soccer: New Mexico’s Elizabeth Lambert