Sonntag, 9. Oktober 2011

Ironman Hawaii 2011: Vier Deutsche unter den Top 10

Heute Nacht ging mit dem Iron Man auf Hawaii der härteste Triathlon der Welt zu Ende. Aus deutscher Sicht lief er zwar wie immer erfolgreich, allerdings ging der Sieg an eine andere Nation. Bei den Männern gewann der Australier Craig Alexander (8:03:56 Stunden), bei den Frauen die 34-jährige Ausnahmeathletin Chrissie Wellington aus Großbritannien.

Der 38-jährige Alexander wurde somit bereits zum dritten mal der "King von Kona" und sorgte mit seiner Zeit über die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und dem nachfolgenden Marathon für einen neuen Streckenrekord.

Mit Andreas Raelert landetete der beste Deutsche auf einem sehr guten dritten Platz, auch wenn er sich nach einem dritten Rank 2009 und dem zweiten Platz 2010 endlich die Krone beim härtesten Wettkampf der Welt aufsetzen wollte. Dass das Rennen für Andreas Raelert alles andere als gut begann, zeigte sich gleich zu Beginn beim Schwimmen. Hier wurde der 35-Jährige von einem Kontrahenten im Gesicht getroffen, wobei sich der gebürtige Rostocker eine Platzwunde an der Augenbraue zuzog.

Betrachtet man die Top 10, dann wird deutlich, dass sich die Deutschen keinesfalls vor der Konkurrenz verstecken müssen. Vier deutsche Triathleten schafften es unter die ersten Zehn. Timo Bracht erreichte Platz fünf, Andreas Böcherer Rang acht und Faris al-Sultan, der Ironman-Sieger von 2005, wurde Zehnter.

Zum viertel Mal in ihrer Karriere siegte Chrissie Wellington bei den Frauen, die noch im vergangenen Jahr verletzungsbedingt absagen musste. Beste Deutsche wurde Sonja Tajsich, die sich auf einen ebenfalls sehr guten siebten Platz quälte.

Damit nochmals deutlich wird, welch große Strapazen die Teilnehmer des Iroman Hawaii jährlich auf sich nehmen, möchte ich Euch folgendes Video nicht vorenthalten, welches ich auch schon in der Vergangenheit des Öfteren gepostet hatte. Motivierend, erschreckend und emotional, aber einfach ein absolutes "must watch".


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