Samstag, 19. März 2011

1985: Boris Becker gewinnt als 17-Jähriger Wimbledon

Der 7. Juli 1985 wird den meisten deutschen Tennis-Fans wohl für immer in Erinnerung bleiben, denn ein 17-jähriger Deutscher bestieg damals den Tennis-Olymp und machte Deutschland somit zu einer Tennisnation. Sein Name: Boris Becker!

Das damalige Tennisturnier war kein anderes als das von Wimbledon, welches jährlich auf dem heiligen grünen Rasen im Londoner Vorort stattfindet und als bedeutendster Wettkampf im Tennissport angesehen wird. Gerade für die Topstars der Branche der Titel, den jeder gewinnen möchte.

Im Finale schlug der unbekümmerte Rotschopf, der vor Turnierbeginn noch den Bekanntheitsstatus eines Kreisliga-Fußballers hatte, damals den Südafrikaner Kevin Curren in nur vier Sätzen und bescherte dem ZDF damit absolute Rekordquoten.



Kurios war vor allem auch, dass "Bobbele" mit seinem Sieg gleich drei neue Rekorde aufstellte, denn der Leimener gewann nicht nur als bis dahin jüngster Spieler das Turnier von Wimbledon, sondern er war gleichzeitig auch der erste Deutsche sowie der erste ungesetzte Spieler, dem dieses Kunststück gelang.

Doch der Weg von Boris Becker bis zum finalen Aufeinandertreffen mit Curren war alles andere als leicht. Bei den meisten vorherigen Spielen lag der 17-Jährige immer wieder am Boden, schaffte mit enormen Kampfgeist aber dennoch das Match auch noch nach vier Sätzen an sich zu reißen und zu drehen. Becker hatte die Herzen der Zuschauer gewonnen.

Auch Trainer Ion Tiriac verstand schnell, dass sich das Leben seines Schützlings von einem auf den anderen Moment ändern würde. Deshalb verkündete er zwei Stunden nach dem Wimbledon-Sieg, dass der freie Zugang zu Boris Becker mit sofortiger Wirkung versperrt sei und Interviews nur noch nach Absprache stattfinden könnten.

„A star was born!“

Kommentare:

ponoloot hat gesagt…

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Curious hat gesagt…

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